5. Rennwochenende in Berlin
Gesamtplätze zwei und drei
Zum ersten Mal in dieser Saison war Max Stilz mit der Motorleistung und dem Setup rundum zufrieden. „Wir haben in den letzten Wochen viel an der Einstellung des Bootes sowie am Motor gearbeitet. Sämtliche Teile von denen wir dachten dass dies mit der schlechten Leistung des Motors insbesondere am Start, zu tun haben könnte, haben wir erneuert. Was es nun endlich war, wissen wir nicht genau. Auf jeden Fall läuft das Boot wieder fast so gut wie zum Ende der letzten Saison.“ Freut sich Max und hofft natürlich dass dies auch anhält. „Wir schauen jetzt mal in Rendsburg in zwei Wochen ob es dort genau so gut funktioniert.“
Der Zeitplan in Berlin war etwas ungünstig gewesen. Direkt im Anschluss zum freien Training wurde das Zeittraining gefahren. Somit konnten keine Abstimmungsarbeiten mehr vorgenommen werden. „Wir wollten eigentlich noch am Setup etwas ausprobieren. Wenn es aber nicht funktioniert hätte, wäre keine Zeit mehr gewesen wieder zurück zu bauen“ sagt Max Stilz, der dann im Zeittraining mit der gewohnten Einstellung den zweiten Startplatz erzielen konnte.
Seinen zweiten Startplatz konnte Max Stilz im Sprintrennen behaupten. Sascha Schäfer, der von Position eins ins Rennen ging, war auch an der ersten Wendeboje vorn. Max umrundete diese vor Christian Tietz als zweiter. Diesen Platz fuhr er dann in einem ruhigen Rennen dann auch ins Ziel. Wegen des engen Zeitplans wurde nur ein Sprintrennen gefahren.
Am Sonntag standen dann die beiden Hauptrennen an. Wiederum von Startplatz zwei ging Max in den ersten Lauf. Schäfer ging von Startplatz eins aus auch gleich in Führung. Bei der ersten Wende konnte Stilz die Attacke von Tietz nicht abwehren und musste diesen vorbei auf Platz zwei fahren lassen. Über die gesamte Renndistanz hing Max im Heck von Tietz. Der machte aber immer wieder geschickt die Türe zu, so dass Max Stilz mit lediglich zweieinhalb Sekunden Rückstand Platz drei einfuhr. Beim zweiten Lauf erwischte der Schweizer Ronny Mathys einen perfekten Start. Max konnte aber auch hier als zweiter vor Schäfer und Tietz um die erste Wendeboje herumfahren. Für Max war es nicht einfach die Angriffe von Schäfer, der derzeit das schnellste Boot im Feld hat, abzuwehren. Zugleich war Mathys vor Max Stilz in Schlagdistanz. „ Es ist schwierig auf der einen Seite seine Position nach hinten zu verteidigen und gleichzeitig nach vorne zu attackieren. Ich musste ständig auf meinen Radioman hören um zu wissen auf welcher Seite Schäfer versucht vorbeizufahren und dann entsprechend meine Linie wählen. Dadurch war ich nicht in der Lage mir Mathys zurecht zu legen.“ Sagt Max der mit 2 Sekunden Rückstand Platz zwei belegte. In der Addition war Max nach zwei Läufen Punktgleich mit Mathys. Durch seinen Sieg wurde Mathys zweiter und belegte den dritten Gesamtrang.
Vor dem nächsten Rennen in Rendsburg in zwei Wochen liegt Stilz weiterhin hinter Schäfer und Tietz in der Gesamtwertung auf dem dritten Rang. „Ich habe meinen Abstand auf die Spitze verringert. Der Gewinn des Meistertitels wird aber schwierig, weil mir auf Schäfer schon sehr viele Punkte fehlen. Platz zwei ist aber allemal noch drin.“
Besuch vom MSC Heidelberg-Kirchheim
beim Motorbootrennen in Berlin
Zum wiederholten Mal in diesem Jahr konnten wir uns über einen Besuch des MSC Heidelberg-Kirchheim freuen. Auch dieses Mal hat uns die Anwesenheit wieder Glück gebracht. Hoffentlich kommt Ihr noch öfter !!!! Nochmals vielen herzlichen Dank für Euren Besuch vom gesamten Team. Wir haben uns wirklich riesig gefreut.


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